• SG Motor Wilsdruff

1. Pokalrunde Sachsenpokal: LSV Neustadt/Spree - SG Motor Wilsdruff 2:4 n.E. (1:0)

Einen wahren Pokalfight, allerdings mit ungleichen Vorzeichen, erlebten unsere Männer und die Zuschauer heute in der 1. Runde des Wernesgrüner Sachsenpokals.

Vor allem bedingt durch die Schuleinführungen war für das Trainerteam heute einiges an Improvisationstalent gefragt und daher fuhr man mit durchaus gemischten Gefühlen zum Ligakonkurrenten LSV Neustadt an die Spree, ohne allerdings bereits vor Anpfiff in Ehrfurcht zu erstarren. Vor Saisonbeginn ließen die Neustädter mit ein paar starken Transfers aufhorchen und zeigten diesen Qualitätsschub auch sofort auf dem Rasen. Von Beginn an konnten unsere Jungs nur sehr selten für die notwendige Entlastung sorgen und die geforderte taktische Marschroute umsetzen. Arkuszewski brachte seine Farben bereits früh in Front (09.) und in der Folge konnte man sich bei der mangelhaften Chancenverwertung der Heimelf und dem Aluminium bedanken, dass man nicht schlimmer unter die Räder kam. In der 28. Minute sollte sich allerdings ein kleiner Lichtblick für uns auftun, denn Schiedsrichter Lorenz bewertete einen Zweikampf zwischen Tom Hartung und dem Abwehrchef der Neustädter als Notbremse und stellte diesen vom Platz. Sicherlich eine 50:50 Entscheidung, sollte die Dominanz der Neustädter auch vorerst nicht schwächen. Unsere Jungs agierten weiter zu vorsichtig und teilweise zu fahrlässig. So konnte Mionek den Vorsprung nach mustergültiger Vorarbeit von Neuzugang Tews sogar noch ausbauen (55.). Erst mit einer taktischen Änderung traute sich Motor nun langsam vor das Tor der Hausherren und konnte sich ein wenig Selbstvertrauen erarbeiten. Und diesmal sollten sich unsere Jungs endlich mal belohnen, denn bereits in der 71. Minute nutzte Stührenberg eine perfekte Flanke von Rehwald mit einem herrlichen Kopfball zum Anschlusstreffer. Bereits eine Minute später der Ausgleich! Einen Schuss aus kurzer Distanz von Lucius nach starker Eingabe über links konnte Neustadt-Keeper Wlodarczyk noch entschärfen, gegen den überlegten Abstauber unserer Nummer 12  war er allerdings machtlos. Der Doppelschlag war die sogenannte Initialzündung für die Mannen aus Dresden und sollte eine heiße Schlussphase einläuten, in der Stührenberg kurz vor Schluss endgültig zum Helden des Tages hätte werden können, als er freistehend vor dem Tor das Leder rechts vorbei schob, um nur die Beste unserer Chancen zu nennen!

So ging es in die Verlängerung, welche zum Abnutzungskampf werden sollte und die Hausherren sogar ein leichtes Übergewicht hatten. Beste Chance blieben allerdings auf beiden Seiten ungenutzt. So musste das Lotteriespiel Elfmeterschießen das Spiel entscheiden. In diesem sollte unser alter und frisch gewählter neuer Kapitän Micha Arnold mit unglaublichen drei gehaltenen Elfmetern (1x Pfosten) den Unterschied machen. Hartung und Stührenberg erledigten vom Punkt den Rest und Motor ringt tatsächlich mit einer Energieleistung den Favoriten nieder, dies am Ende zwar mit ein bisschen Glück, aber über den gesamten Spielverlauf auch nicht unverdient. Weiter so!

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