Landesklasse Mitte 2. Spieltag: SG Motor Wilsdruff - Heidenauer SV 2:1 (1:1)

Zum 2. Spieltag in der Landesklasse war der Heidenauer SV zu Gast im Wilsdruffer Parkstadion.

Die Vorzeichen standen für die Wilsdruffer nicht sonderlich gut. Durch Urlaub und Verletzungen standen Stefan Minge nur 12 Spieler zur Verfügung. Dabei spielte Willi Richter etwas angeschlagen von Beginn an. Heidenau begann das Spiel selbstbewusst und ballsicher. Die Wilsdruffer brauchten 15 Minuten um in das Spiel zu finden. In der 17. Minute köpfte Maurice Englicht nach einer Flanke von Antonio Knop etwas überraschend das 1:0 für Wilsdruff. Jetzt war das Spiel offener. In der 30. Minute spielte Heidenau einen starken Konter über die rechte Seite. Die Flanke verwertete dann Oliver Franz zum verdienten 1:1. Ab der 35. Minute wurde es dann hektisch und bunt auf Seiten der Heidenauer. Es gab eine gelbe Karte für Heidenau. In der 42. Minute bekam ein Co -Trainer von Heidenau glatt Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung. Nur drei Minuten später musste der schon verwarnte Spieler von Heidenau mit Gelb-Rot vom Platz.

Zur 2. Halbzeit kam dann Richard Stirz für Willi Richter in das Spiel und damit zu seinem Debüt in den Wilsdruffer Farben. Damit war der einzige Ersatzspieler auf dem Feld. Das Spiel war trotz Unterzahl der Heidenauer ausgeglichen. In der 57. Minute wurde Tim Sander auf der rechten Seite freigespielt. Er ging bis zur Grundlinie und seine perfekte Flanke verwertete Roma Stührenberg ebenso schön per Kopf zur 2:1 Führung. Heidenau spielte weiter gut mit, aber es gab wenige zwingende Aktionen auf beiden Seiten. Richard Stirz traf nach einem Freistoß nur die Lattenoberkante. Das Farbenspiel sollte nun weitergehen. In der 83. Minute gab es eine Rote Karte für Heidenau wegen einer Tätlichkeit. Auch Heidenaus Trainer sah nach Schiedsrichterbeleidigung Rot. In der 88 Minute gab es eine weitere Gelb-Rote Karte für Heidenau. Danach pfiff der Schiedsrichter das spiel ab. Wilsdruff freut sich über die 3 Punkte und Heidenau schlägt sich mit diesem unsportlichen Auftreten selber. Nächste Woche geht es nach Freiberg, wo der nächste schwere Gegner wartet.

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